Der Gänsebraten zu Weihnachten

Der Gänsebraten zu Weihnachten ist für viele nicht wegzudenken. Manche jedoch erinnert das Gansl-essen an die Martinigans, die am 29. September, dem Michaelistag zu Ehren des Erzengel Michaels gegessen wird. Woher dieser Brauch stammt, weiß man nicht so genau.

 

Einige Leute sehen gerade den Weihnachtabend als traditionellen Tag an, die berühmte Weihnachtsgans zuzubereiten. Gerade dann, wenn die ganze Familie versammelt ist, kann das fertige Essen zu einem großen Festschmaus werden.

Und so wird´s gemacht:

Das Weihnachtsessen „Ente“ ist eine gute Alternative zum Weihnachtsessen „Gans“. Beides, Ente als auch Gans wird während des Jahres eher selten gegessen, bis auf die Martinigans oder die chinesisch zubereitete Pekingente.

Rezept Weihnachtsgans:
Folgende Zutaten (vier Personen): 1 Gans ca. 4 kg, etwas gemahlener Kümmel, Salz und Pfeffer, 1 Esslöffel Majoran, etwas gemahlener Beifuß, 3 Äpfel, mindestens 10 Stk. Gewürznelken, 6 geschälte Schalotten, 6 gekochte und geschälte Maroni, etwas Mehl, Hühnersuppe zum Aufgießen.

Zubereitung:
Gans von den Fettpolstern und Innereien befreien. Gewürze verwenden. Die Füllung zubereiten: Entkernte Äpfel mit Gewürznelken spicken und in die Bauchhöhle der Gans füllen. Mit Zahnstochern zusammenstecken. Die Gans bei mindestens 220 Grad in etwas Wasser in der Bratpfanne braten. Nach einiger Bratzeit das Fett abschöpfen und weiterbraten, bis die Haut knusprig ist. Den Saft separat anrichten.

Möchte man nach der Wiener Art gehen, nimmt man als Beilage Semmelknödel und Rotkraut.

Die Weihnachtsgans bzw. der Gänsebraten wird vor der Bescherung angerichtet und bei besinnlicher Atmosphäre verzehrt. Weihnachtsmusik ist bereits zum Festmahl bei manchen willkommen, andere wollen einfach in Ruhe oder meist angenehmer Unterhaltung das gute Essen genießen. Ob an Martini oder zu Weihnachten – das Gans-Essen führt in eine alte Tradition zurück.