Französisches Menü an Weihnachten

In Frankreich bringt Père Noel in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember seine Gaben. Er kommt durch den Schornstein und legt seine Gaben in die bereit gestellten Schuhe.

 

Das Weihnachtsessen „Frankreich“ findet bereits am Heiligen Abend statt.

Als Vorspeise werden Austern und Schnecken hergerichtet.

Das Austern-Essen funktioniert so: Die Muscheln müssen mit einem stumpfen Austernmesser geöffnet werden. Danach löst man das Fleisch mit dem Messer und würzt sie mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Die Austern können mitsamt dem Seewasser aus der Schale geschlürft werden oder mit einer Austerngabel gegessen werden.

Den Schnecken wird nach dem Kochen die Kalkschale entfernt. Danach werden die Schnecken aus dem Gehäuse gezogen. Der untere Teil wird abgeschnitten. Die Schnecken werden in Salz gewendet, damit der Schleim abgeht, der sogleich gründlich weggewaschen wird. Die Schnecken gar kochen. Mit Thymian würzen, etwas Öl und Zitronensaft darübergeben und das Ganze mit Petersilie garnieren und anrichten.

Zu den Austern und Schnecken kann man Weißbrot essen.

Als Hauptspeise wird zum Weihnachtsessen in Frankreich gerne Gänsebraten verspeist oder auch Truthahn mit Kastanienfüllung und Käseplatte. Als Dessert gibt es oft einen mit Buttercreme gefüllter Baumkuchen (Buche de Noel), der wie ein Holzscheit aussieht und ebenso Tradition ist.

Vielleicht möchte der eine oder andere ein Französisches Menü an Weihnachten ausprobieren. Gutes Gelingen und guten Appetit!